Prüfungsstress
Wenn Panik aufkommt ...

Es gibt nur wenige Menschen die ganz lässig und ohne Angst ein Examen bestehen oder in eine Prüfung gehen. Die meisten haben mindestens am Tag der Prüfung ein Kribbeln im Bauch, sind nervöser als sonst, leiden unter Übelkeit, Durchfall oder können nichts essen.

Besonders schlimm aber sind diejenigen dran, die schon beim Gedanken an eine anstehende Klausur oder an eine Prüfung in Panik geraten.
Sie meinen, alles Gelernte vergessen zu haben oder denken, daß sie versagen, obwohl sie gelernt haben. Die Wochen, ja manchmal die Monate vor einer Prüfung sind die reinste Qual, nicht nur für den Kandidaten selbst, sondern auch für die Menschen in der nächsten Umgebung.

Oft trifft es die gewissenhaften, fleißigen Persönlichkeiten, die Angst haben in Prüfungssituationen zu versagen. Solche Menschen haben sehr hohe Erwartungen und Ansprüche an sich selbst und werden schnell nervös, wenn sie ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht werden können.

 Egal, ob ein großes Examen ansteht, die Führerscheinprüfung bevorsteht oder ein Schüler Angst vor der nächsten Klassenarbeit hat, das Spektrum, sich zu helfen oder Hilfe zu finden, ist breit.

...traumatische
       Situationen...

 

 

In vielen Fällen reicht eine einmalige traumatische Situation aus,
um eine Prüfungsangst auszulösen. Dabei kommt es nicht auf
die objektive Beschreibung der Situation an, sondern auf die
subjektive Wahrnehmung des Betroffenen.

Beispiele für solche Situationen können sein:
  • Ein Lehrer schreibt unter die schlechte Arbeit eines Drittklässlers: „Wenn du so weitermachst, wirst du das Schuljahr nicht schaffen!!“
  • Ein Schüler soll an der Tafel eine Aufgabe vorrechnen, kann es aber nicht. Daraufhin wird er von der Klasse ausgelacht.
  • Ein Student geht krank in eine Klausur, hat Herzrasen und ein Schwächegefühl und kann sich nicht konzentrieren. Er besteht die Prüfung nicht.

Das muß nicht sein ...

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