Eine
neue Welt beginnt ...
Strahlende Gesichter mit der großen Schultüte im Arm können nicht
darüber hinwegtäuschen, dass die ABC-Schützen
an ihrem ersten Schultag unter enormen Stress stehen. Für
die Kinder geht ein meistens eher unbeschwerter Lebensabschnitt zu Ende -
und es beginnt ein neuer, in dem Leistung zählt. Die Einschulung ist
daher eine gewaltige Umstellung. Das kann durchaus zu ernsthaften
Stress werden.
... massiver
Leistungsdruck...
Auch Grundschüler unterliegen bei Hausaufgaben oder
Klassenarbeiten einem starken Druck, wenn sie z.B. das Gefühl haben, mit
den Anforderungen nicht klar zu kommen.
Körperliche Anzeichen für Schulstress sind zum
Beispiel unspezifische Bauchschmerzen .
Auch wenn dem Kind oft der Kopf wehtut,
können negative Erfahrungen in der Schule dahinter stecken. Das Problem
einfach mit Medikamenten lösen zu wollen, ist äußerst bedenklich: Jedes
Jahr werden für Kinder bis zwölf Jahren etwa unglaubliche 500.000
Rezepte für Beruhigungsmittel verordnet... Viele Grundschüler
haben schon Terminstress.
Da geht es an einem Nachmittag zum Kindergeburtstag, dann zu den
Pfadfindern und danach zum Sport. Dabei sei es für Kinder sehr wichtig,
dass sie sich in ihrer Freizeit tatsächlich entspannen können und
nicht ein Termin den nächsten jagt.
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...höhere
Anforderungen
führen zu massiveren
Wirkungen...
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Je höher der
Leistungsdruck, desto gefährlicher die möglichen Auswirkungen:
- Schule schwänzen
- Aggressionen
- Depressionen
- Bullemie
- Selbstverstümmelung ( Arm ritzen )
- Suizidgefahr
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